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Social Media Recruiting - Entwicklung und Trends 2025 - Marketing Pate

Von Christian Jäger am 1. April 2025

Social Media Recruiting – Entwicklung und Trends 2025

Die Evolution und Bedeutung von Social Media im modernen Recruiting mit den wichtigsten Trends

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du die passenden Mitarbeiterinnen für dein Unternehmen über soziale Netzwerke finden kannst

Illustration von einem Handy in der Hand mit geöffneter Social Media App
Inhaltsverzeichnis
Illustration von einem Handy in der Hand mit geöffneter Social Media App

Was genau ist Social Media Recruiting?

Da sich der Rekrutierungsprozess in einem stetigen Wandel befindet, verändert er sich auch mit neu aufkommenden Plattformen und ihren Möglichkeiten die Arbeitgebermarke zu stärken und Mitarbeiterinnen zu gewinnen. Unter dem Begriff Social Media Recruiting sammeln sich alle Maßnahmen zum Recruiting und zur Ansprache potentieller Kandidatinnen über alle sozialen Kanäle. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Influencermarketing  und Employee Marketing.

2 Personen entwickeln eine Strategie im Büro mit Ausblick über die Stadt

Bedeutung von Social Media im modernen Recruitingprozess

Neben klassischem Recruiting mit lange etablierten Maßnahmen wie Talent Pools, Active Sourcing, Jobbörsen, Content Marketing eröffnet Social Media einen immer wichtiger werdenden Eckpfeiler im Recruitment Marketing. Die Integration von Social Media in die Personalmarketing Strategie des Unternehmens ist abhängig von der Branche

Futuristische Abbildung eines Netzwerks zum Personalmarketing

Warum ist es wichtig?

Viele Unternehmen müssen  gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten wie jetzt die Kosten unter anderem  für Recruiting senken. Mit etablierten Social Media Kanälen sinken die Kosten pro Bewerbung und die Kosten pro Einstellung. Zudem sind klassische Recruiting Maßnahmen mittlerweile so stark optimiert, dass oftmals kaum eine weitere Steigerung möglich ist. Neue Generationen nutzen neue Kanäle und Touchpoints. Um diese zu erreichen, braucht es passende Maßnahmen. Nicht zuletzt hilft ein positiver Eindruck in den sozialen Medien einem Unternehmen die Online Reputation stark zu steigern.

Welche Unterschiede gibt es zu klassischen Recruiting Methoden?

Social Media Trends kommen schnell – und verschwinden auch ebenso schnell wieder. Bei einem Fokus  auf moderne Kanäle wie TIkTok ist eine hohe Flebilität und Anpassung an die Dynamik in den Netzwerken nötig.

Großer und offener Wettkampf mit hoher Transparenz

Grundsätzlich kann jeder alle Inhalte einsehen, damit auch potentielle Wettbewerber. Das führt zu einer sehr hohen Transparenz im Wettkampf um die besten Talente.

Große Menge an Inhalten nötig

Wo es früher reichte, mal im Monat einen Blogbeitrag zur Karriere zu veröffentlichen, müssten heute jeden Tag neue Inhalte erstellt und verbreitet werden, um relevant zu bleiben. Da nicht jedes Asset ein viraler Erfolg wird, ist die hohe Frequenz der Inhalte für eine akzeptable Reichweite nötig.

Detailliertes Targeting möglich

Bei der Verwendung von Advertising sind je nach Kanal detaillierte Einstellung zur Auslieferung möglich – wenn auch nicht zwingend nötig. Anbieter wie Meta sind mit KI und der jahrelangen Erfahrung in der Lage, die passende Zielgruppe für jedes Asset eigenständig zu ermitteln.

Vorteile und Herausforderungen

Vorteile

Beschleunigte Prozesse im Recruiting

Optimal aufgesetzt hilft Social Media mit dem Angebot einer schnellen Bewerbung dabei, den Prozess der Bewerbungseingänge deutlich zu beschleunigen.

Auswertung und Analyse in Echtzeit

Digitale Kampagnen lassen sich in Echtzeit analysieren und auf den Erfolg prüfen.

Chancen auf virale Inhalte

Bei hochwertigen und auf die Zielgruppe abgestimmt Inhalte lässt sich die Chance auf virale Erfolge mit massiver Reichweite steigern.

Personen ansprechen, welche aktuell nicht direkt suchen

Die mögliche Reichweite trifft häufig nicht nur Personen, welche aktuell auf der Jobsuche sind. Es können häufig auch Menschen dazu gebracht werden, über eine Bewerbung nachzudenken, welche aktuell eigentlich zufrieden sind.

Verbesserung des Employer Brandings

Eine gute Strategie für Social Media hilft auch dabei, das Employer Branding zu stärken.

Herausforderungen und Risiken

Rechtliche Aspekte und Datenschutz

Abhängig von den Inhalten und Services müssen rechtliche Aspekte vor der Umstzung geprüft werden.

Shitstorms

Shitstorms sind heute ein täglicher Begleiter in der Medienlandschaft und können eine unvorhersehbare Eigendynamik entwickeln. Je mehr Inhalte produziert und veröffentlicht werden, desdo höher ist auch das Risiko eines solchen Shitstorms.

Zielgruppenspezifische Ansprache

Eine große Herausforderung sind für viele Unternehmen unterschiedliche Zielgruppen für zu besetzende Stellen. Nicht alle Inhalte sind für jede Zielgruppe gleichermaßen geeignet und können sogar eventuell verschrecken.

Übersicht von Zielgruppen, passenden Netzwerken und Inhaltsempfehlungen

Plattform Zielgruppe und Fokus Content-Formate Empfohlene Strategien
LinkedIn Berufstätige, Fachkräfte, Networking Textbeiträge, Artikel, Jobanzeigen, Videos Gezielte Jobanzeigen, professionelle Vernetzung, Teilnahme an Fachgruppen
Facebook Breite Masse, regionale Zielgruppen Textbeiträge, Bilder, Videos, Events Jobanzeigen, Employer Branding, Community-Aufbau
X Branchenexperten, schnelle Nachrichten Kurze Textbeiträge, Links, Bilder Teilen von Jobangeboten, Teilnahme an Branchengesprächen, Retweets relevanter Inhalte
Instagram Visueller Content, Employer Branding, jüngere Zielgruppen Hochwertige Fotos, kurze Videos, Mitarbeiter-Spotlights Büroführungen, Teamevents, visuell ansprechende Jobanzeigen, "Day-in-the-Life"-Stories
YouTube Präsentation der Unternehmenskultur, lange Inhalte Mitarbeiterinterviews, Unternehmenskultur-Videos, Event-Recaps Erstellung eines Unternehmenskanals mit ansprechenden Videoinhalten, Einbetten von Videos in Stellenanzeigen
TikTok Kreative Jobanzeigen, Ansprache der Generation Z Kurze, ansprechende Videos, Challenges, Behind-the-Scenes Humorvolle Jobanzeigen, spielerische Präsentation der Unternehmenskultur, Nutzung von Trend-Sounds und -Formaten

Welche Netzwerke sind für die jeweilige Generation im Allgemeinen am besten geeignet?

Gen Z

Ganz oben auf der Zielgruppenliste steht natürlich die Gen Z. Unternehmen: Alle Unternehmen mit vakanten Stellen für eine Zielgruppe ab 16 Jahren. Positionen: Häufig für aktuelle Ausbildungsberufe, in Abstufungen auch Studentinnen Netzwerke: TikTok, Snapchat, Instagram

Gen Alpha

Die Nachfolgende Generation ab Geburtsjahr 2013 Unternehmen: Alle Unternehmen mit vakanten Stellen für eine Zielgruppe ab 16 Jahren. Positionen: Häufig für aktuelle Ausbildungsberufe, in Abstufungen auch Studentinnen Netzwerke: TikTok, Snapchat, Instagram

Gen Y (Millenials)

eneration von 1981 – 1991 Unternehmen: Alle Unternehmen mit vakanten Stellen für eine Zielgruppe ab 16 Jahren. Positionen: Häufig für aktuelle Ausbildungsberufe, in Abstufungen auch Studentinnen Netzwerke: TikTok, Instagram, Facebook, LinkedIn

Gen X

Generation von 1965 bis 1980 Unternehmen: Alle Unternehmen mit vakanten Stellen für eine Zielgruppe ab 16 Jahren. Positionen: Häufig für aktuelle Ausbildungsberufe, in Abstufungen auch Studentinnen Netzwerke: Instagram, Facebook, LinkedIn, Xing

Baby Boomer

Generation von 1965 bis 1980 Unternehmen: Alle Unternehmen mit vakanten Stellen für eine Zielgruppe ab 16 Jahren. Positionen: Häufig für aktuelle Ausbildungsberufe, in Abstufungen auch Studentinnen Netzwerke: Facebook, Xing

Bedeutung des Employer Branding

Erfolgreiche Unternehmen mit einer modernen Employer Branding Strategie haben die sozialen Medien als einen Eckpfeiler definiert. Die Möglichkeiten sind bei geringen Kosten so gut, dass es sich eigentlich kein Unternehmen leisten kann, für sein Recruiting darauf zu verzichten. Mit der großen Reichweite der Netzwerke kommt auch eine große Bedeutung dieser für die Verbreitung der Arbeitgebermarke. Mehr Details zum Employer Branding kannst du in diesem Beitrag einsehen

Erfolgreiche Strategien im Social Media Recruiting

Social Media Strategien, welche sich in den letzten Jahren als erfolgreich erwiesen haben:

Zielgerichtetes Active Sourcing

Durch die erweiterten Möglichkeiten in Plattformen wie TikTok und LinkedIn kann das Active Sourcing auf eine höhere Stufe gebracht werden. Das Targeting erlaubt heute eine einfache Ansprache an potentielle Talente und Kandidatinnen unter anderem durch LinkedIn Talent Solutions.

Authentische Inhalte fürs Employer Branding

Authentizität ist wichtiger denn je. Durch schlechte Erfahrungen in den letzten Jahrzenten in Sachen ehrlicher Umsetzung versprochener Core Values sind authentische Inhalte essentiell für eine erfolgreiche Arbeitgebermarke. Im Prinzip ist es einfach – zeige wie dein Unternehmen, die Vorteile und die Mitarbeiterinnnen wirklich sind, ohne es zu verstellen.

Gezielte Anzeigenkampagnen

Der erhöhte Wettbewerb macht es in vielen Branchen nötig, mit gezielten Kampagnen die wichtigsten Zielgruppen anzusprechen.   Es reicht nicht mehr ein bisschen Social Media zu machen – es bedarf eine umfassende Strategie mit genauer Zielsetzung.

Mitarbeiterempfehlungen fördern (Employee Referrals)

Gut gestimmte Mitarbeiterinnen sind ein hervorragender Pool für potentielle Bewerberinnen. Die Förderung solcher Empfehlungen sollte ein Grundstein in der modernen Strategie sein. Viele Unternehmen bieten dazu Geschenke, Gutscheine oder auch großzügige Prämien für langfristige Einstellungen an, um Anreize zu schaffen.

Wie erstelle ich eine eigene Strategie für das Social Media Recruiting?

  1. Abstimmung mit der globalen Personalmarketing Strategie
    1. Zuerst sollte die Abstimmung mit der Strategie des Personalmarketings im Unternehmen stehen, aus welchen sich die Ziele und Zielgruppen ableiten können.
  2. Wie sieht die Employer Branding Strategie aus?
    1. Neben der Strategie für das Personalmarketing spielt auch die Planung der Arbeitgebermarke, also die Employer Branding Strategie, eine entscheidende Rolle. Nur mit einer detaillierten Definition der Arbeitgebermarke kann eine gute Social Media Strategie erstellt werden.
  3. Was sind die Ziele für Social Media?
    1. Im dritten Schritt werden alle Ziele und KPIs für die sozialen Medien definiert.
  4. Wie sieht die genaue Zielgruppe aus?
    1. Ohne Zielgruppe kein Marketing. Eine gut definierte Zielgruppe ist unerlässlich. Es gilt unter anderem folgende Fragen zu beantworten:
      1. Welche Kanäle passen zur Zielgruppe?
      2. Welche Inhalte passen zur Zielgruppe?
      3. Was sind die aktuellen Trends und Kommunikation der Kanäle?
  5. Planung der Inhalte
    1. Bevor Inhalte erstellt werden sollte ein tiefgreifender Redaktionsplan mit genauen Planungen der Inhalte erstellt werden, um maximale Reichweite erreichen zu können.
  6. Inhalte testen und Interaktionen ansehen
    1. Nicht jeder Inhalt wir immer auf Zuspruch stoßen und erfolgreich sein. Es gilt wie so oft im Marketing ausgiebig zu testen, was funktioniert.
      1. Optimierung der Inhalte auf Basis der Ergebnisse und Interaktionen
        1. Eventuell neue Inhalte aus Interaktionen heraus

Wie kann ich den Erfolg messen?

Für die Analyse ist in allen Marketingbereichen immer eine passende Datenerhebung mit der Integration von KPIs zu den Zielvorgaben essentiell.  Der Kreislauf für die Erfolgsmessung deiner Maßnahmen im Recruiting und insbesondere der Aktivitäten in Social Media kann immer wie folgt aussehen:

Vorgaben zu Metriken, KPIs, ROI

Schaue dir an, welche Vorgaben es für Metriken, Kennzahlen und erwarteten ROIs vorliegen. Dies dient zum Abgleich für die nächsten Schritte im Kreislauf.

Häufige Kennzahlen:

Recruiting allgemein: Cost per Hire, Time to Hire, Quality of Hire

Online Marketing und Social: Conversion Rate, Follower, Shares, Formularinteraktionen

Technische und Analytische Erhebung Status Quo und Zieldefinition

Prüfe hier, wie die aktuelle Datenerhebung in Verbindung mit der Zieldefinition für Social Media aussieht. Das gilt sowohl für die Technik, als auch die grundlegende Analyse.

Optimierung von Tracking und Datenerhebung

Im nächsten Schritt steht die Optimierung des Status Quo. Müssen hier Dinge angepasst werden, oder kann die bisherige Integration genutzt werden?

Auswertungen und Analyse

Im letzten Schritt des Kreislaufs steht die eigentliche Auswertung und Analyse der Daten. Hier kannst bei passender Einrichtung mit geringem Aufwand den Erfolg deiner Kampagnen messen.

Wie schnell kann ich Erfolge messen?

Das kommt auf deine Kennzahlen und Kampagnen an. Grundsätzlich lassen sich Ergebnisse aus sozialen Medien sogar in Echtzeit einsehen. Gerade bei gezahlten Kampagnen geht das je nach Plattform sehr schnell. Natürlich gilt das nur in Abstrichen für Kennzahlen wie Bewerbungen und Einstellungen.

5 Tipps für dein effektives Social Media Recruiting

Nicht jede Plattform passt zur eigenen Zielgruppe

Vermeide das Strikte Gruppieren von Gen Z, Miellenals etc. Häufig haben diese Gruppen in sich viele unterschiedliche Zielgruppen, welche sich je nach Branche und Beruf stark unterscheiden.

Interaktionen mit der Zielgruppe bieten

Prüfe alle Möglichkeiten, mit welchen du deiner Zielgruppe direkte Interaktionen mit deinem Unternehmen bieten kannst. Das können zum Beispiel Kommentare zu Beiträgen sein, oder neue Inhalte auf Basis von Ideen deiner Zielgruppe.

Ehrlichkeit und Transparenz

Handle in allen Kanälen und Kampagnen konsistent, transparent und ehrlich. Deine Arbeitgebermarke sollte maximale Authentizität bieten, da sich Unehrlichkeit mit den heutigen Möglichkeiten rasant verbreiten können.

Testen, Testen, Testen

Auch wenn das nicht neu ist: Teste alles mit ausreichenden A/B-Testings.

Marathon statt Rennen

Lass dich nicht von eventuellen Misserfolgen oder geringen Erfolgen entmutigen. Social Media ist oftmals ein Marathon und kein schnelles Rennen.

Integration von künstlicher Intelligenz

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ist schon jetzt in keinem Bereich des Personalmarketings mehr wegzudenken. KI-Systeme werden in 2025 noch mehr Möglichkeiten zur Unterstützung der Prozesse Recruiting bekommen. Das gilt sowohl für KI in verwendeten Systemen wie Bewerbermanagement, als auch für die Tools zur Inhaltserstellung wie ChatGPT.

Vermehrte Einbeziehung von Influencern

Influencer werden immer wichtiger, um die eigene Arbeitgebermarke mit Reichweite in der definierten Zielgruppe zu verbreiten. Dabei geht der Trend immer mehr zu kleineren Influencern, welche bisher wenige Kooperationen haben.

Herausstellung von Diversität und Integration über alle Kanäle

Was sich in den letzten Jahren vermehrt in vielen Unternehmen etabliert hat, wird auch in 2025 ein großer Trend bleiben: Die Herstellung von wahrer Diversität über alle Kanäle hinweg. Das beginnt bei den erstellten Inhalten und endet bei einem passenden Arbeitsumfeld.

Authentizität

Arbeitgeber müssen in der Zeit von Social Media immer transparenter und ehrlicher werden. Falsche versprechen verbreiten sich wie ein Lauffeuer und führen zu einem extrem schlechten Image, gerade bei der Gen Z. Daher gilt es nichts in den Core Values zu versprechen, was nicht gehalten werden kann.

Einblicke mit Spassfaktor

Die Möglichkeiten von TikTok und Co. haben in den letzten Jahren diverse Trends erschaffen, welche von Unternehmen losgetreten wurden. Häufig sind das Einblicke mit großem Spaßfaktor, welche den Alltag in der Arbeit beim Arbeitgeber auf die Schippe nehmen.

Fokus auf „passive Candidates“

Passive Candidates beschreibt die Gruppe von Personen, welche aktuell nicht auf Jobsuche sind, aber offen für neue Möglichkeiten wären. In dieser Gruppe liegt häufig ein sehr großes Potential für die Akquirierung von Fachkräften.

Gig Economy

Bei der Gig Economy handelt es sich um einen wachsenden Teil des Arbeitsmarktes, bei welchem anstelle von langfristigen Mitarbeiterinnen eher kurzfristige Engagements oder auch die Einbeziehung von Freiberuflern bevorzugt wird.

3 Fallbeispiele für gutes Social Media Recruiting von Unternehmen

Bank Austria

Ansatz: Die Bank Austria nutzt aktuell zwei Influencer () bekannt für witzige Inhalte bei der angesprochenen Zielgruppe.

Konkretes Beispiel: Die Beiden Influencer sind verantwortlich für die Erstellung neuer Inhalte für den Kanal und posten ein einige Videos in der Woche, welche teilweise auch beworben werden. Da sich die beiden und das Team dahinter bestens mit dem Trends auf TikTok auskennen, können diese schnell passende Inhalte der Bank auf diese Trends adaptieren.

Erfolg: Die geposteten Inhalte wirken auf den Betrachter nicht wie Werbung, sondern wie eine eigene Serie mit spannenden Charakteren. Man hat nicht sofort das Gefühl „Ah Werbung – wegklicken. Die Kommentare sind zu einem großen Teil positiv.

Starbucks mit #NowBrewing:

Ansatz: Starbucks nutzt Instagram und andere Plattformen, um ihre Unternehmenskultur und ihre Mitarbeiter in den Vordergrund zu stellen. Unter dem Hashtag #NowBrewing teilen Mitarbeiter Einblicke in ihren Arbeitsalltag, zeigen ihre Leidenschaft für Kaffee und interagieren mit der Community.

Konkretes Beispiel: Starbucks postet regelmäßig Fotos und Videos von Mitarbeitern bei der Arbeit, bei Schulungen oder bei Teamevents. Sie teilen auch Geschichten von Mitarbeitern, die sich im Unternehmen weiterentwickelt haben. Dies vermittelt potenziellen Bewerbern ein authentisches Bild der Arbeitsatmosphäre und der Entwicklungsmöglichkeiten bei Starbucks.

Erfolg: Diese Kampagne spricht vor allem jüngere Zielgruppen an und positioniert Starbucks als attraktiven Arbeitgeber mit einer positiven und inklusiven Kultur.

Netflix mit „Life at Netflix“ auf Instagram:

Ansatz: Netflix nutzt Instagram, um einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zu gewähren und potenziellen Talenten die einzigartige Unternehmenskultur näherzubringen. Der Fokus liegt auf Innovation, Kreativität und der Freiheit und Verantwortung, die Mitarbeiter bei Netflix genießen.

Konkretes Beispiel: Auf dem Account „Life at Netflix“ werden Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen vorgestellt, die über ihre Arbeit, Projekte und die Unternehmenskultur sprechen. Es werden auch Einblicke in Büroräume, Veranstaltungen und Initiativen gegeben, die die Werte von Netflix widerspiegeln.

Erfolg: Netflix zieht durch diesen transparenten und authentischen Einblick in seine Arbeitsweise hochqualifizierte Kandidaten an, die sich mit den Werten des Unternehmens identifizieren können.

christian Jaeger

Über den Autor

Christian Jäger - Gründer Marketing Pate

Seit 2004 beschäftige ich mich mit digitalem Marketing. Wissen und die Weitergabe sind für mich essentiell, weshalb ich Marketing Pate ins Leben gerufen habe.

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